Digitalisierung

Digitales Marketing: Herausforderungen und Chancen der Corona-Krise

Dass die Corona-Pandemie eine Herausforderung für die freie Marktwirtschaft ist, liegt auf der Hand: Durch Lockdowns, die teilweise Monate andauern und die damit verbundenen fortwährenden Beschränkungen des Betriebsalltags, gingen bereits zahlreiche Unternehmen bankrott, viele weitere erleben erhebliche finanzielle Einbußen und sind auf staatliche Fördermittel angewiesen.

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Gleichzeitig erleben viele Unternehmen einen Aufschwung: Der prominenteste Profiteur der Krise ist wohl der Onlineversandhandel Amazon, aber auch anderen, kleineren Unternehmen – sowohl aus dem Bereich E-Commerce als auch traditionellen Business-to-Business- und Business-to-Consumer-Unternehmen – ist es gelungen, der aktuellen Situation standzuhalten.

Der Grund dafür ist denkbar einfach: Die Corona-Krise verursacht keinesfalls den Wegfall bestimmter Bedürfnisse oder Nachfragen, sie bedeutet lediglich, dass diese sich vom Analogen ins Digitale verlagern. Unternehmen, die bereits vor Beginn der Pandemie eine starke Onlinepräsenz aufweisen konnten, haben während der letzten Monate von dieser profitiert oder konnten sich zumindest ohne größere Einbußen behaupten. Im Umkehrschluss gibt es für die Unternehmen, die ihre Website bisher vernachlässigt haben, dringenden Nachholbedarf, denn die Veränderungen des Konsumverhaltens werden aller Wahrscheinlichkeit nach Bestand haben, die Optimierung des digitalen Auftritts ist also unverzichtbar!

Dafür sind vor allem zwei Aspekte von Bedeutung. Erstens, die Firmenwebsite. Es erscheint vielleicht naheliegend oder sogar selbstverständlich, aber die Homepage ist das digitale Aushängeschild eines jeden Unternehmens und sollte dementsprechend optimal gestaltet werden. Das bedeutet nicht nur ein ansprechendes und konsistentes Design, sondern auch eine funktionierende Programmierung, die eine intuitive Nutzung erlaubt und außerdem das Berücksichtigen und Anwenden konsumpsychologischer Erkenntnisse. Insbesondere, da mehr und mehr Unternehmen versuchen, sich im digitalen Raum zu verorten, ist es wichtig, aus dieser stetig wachsenden Konkurrenz durch einen überzeugenden Auftritt herauszustechen.

Der zweite Punkt ist der wahrscheinlich wichtigere und kompliziertere, denn selbst die beste Website nützt wenig, wenn sie von niemandem wahrgenommen wird. Hohe Klickzahlen lassen sich auf unterschiedliche Art und Weise erreichen, der entscheidendste Faktor ist aber nach wie vor eine gute Positionierung in den Ergebnissen von Suchmaschinen wie Google.

Ein guter Pagerank lässt sich ganz einfach erreichen, indem eine digitale Werbeanzeige gekauft wird, die die Sichtbarkeit der Webpräsenz eines Unternehmens innerhalb der Suchergebnisse erhöht – je mehr gezahlt wird, desto höher die Platzierung. Es gibt allerdings auch andere Möglichkeiten, um eine hohe Sichtbarkeit zu erreichen: die sogenannte Search-Engine-Optimization, kurz SEO. Damit sind Maßnahmen gemeint, die nach und nach dafür sorgen, dass der Algorithmus der Suchmaschine eine Website als besonders relevant für bestimmte Suchanfragen wahrnimmt und im Idealfall weit oben in der Liste der Suchergebnisse positioniert.

Selbstverständlich gibt es zahlreiche Gründe, die für und gegen die jeweiligen Verfahren sprechen. Eine gekaufte Anzeige erfüllt ihren Zweck quasi über Nacht, während SEO mehrere Wochen oder Monate in Anspruch nehmen kann, bis das gewünschte Ergebnis erzielt wird. Ein enormer Vorteil von SEO ist jedoch, dass es ein organischer Prozess ist. Das heißt, der Pagerank, der damit erreicht wird, bleibt auch nach einer initialen Investition von Zeit und Geld für geraume Zeit bestehen, während ein durch Werbung erzielter Pagerank verfällt, sobald nicht mehr dafür gezahlt wird. Eine Anzeige zu kaufen, bedeutet also laufende Kosten, während SEO sich im Idealfall zu einem Selbstläufer entwickelt und selbst finanziert.
Um als Unternehmen von Search-Engine-Optimization zu profitieren, gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Natürlich ist eine Möglichkeit, nach entsprechender Recherche und Vorbereitung selbstständig die Maßnahmen zu ergreifen, die nötig sind, um einen möglichst hohen Pagerank zu erreichen. Allerdings gibt es mittlerweile neben zahlreichen privaten Anbietern auch verschiedene staatliche Programme, die kleine bis mittlere Unternehmen durch Beratung und finanzielle Unterstützung fördern. Und insbesondere für kleinere Unternehmen ist es in vielen Fällen wahrscheinlich sinnvoller, diese Arbeit auszulagern, denn Angesichts der unbestimmten Dauer der Corona-Pandemie und der Unabsehbarkeit ihrer Konsequenzen, ist es unerlässlich die damit verbundenen Probleme zu erkennen und so früh wie möglich zu bewältigen.

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